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Wie kann ich als feminine Frau ohne Schuldgefühle Grenzen setzen?

Updated: 4 days ago


Ich übe jeden Tag, meine Grenzen zu verteidigen, und doch trage ich manchmal ein schweres Gewicht der Schuld mit mir. Es ist, als würde ein leises Flüstern sagen: “Du schadest, wenn du nein sagst, du bist egoistisch.” Doch in meinem Inneren brennt eine andere Stimme: “Du verdienst Respekt, Sicherheit und Raum für dich selbst.” Grenzen setzen heißt nicht, andere zu verletzen, sondern mir selbst die Ehre zu geben, meine Bedürfnisse zu hören und zu schützen. Wenn ich Nein sage, sage ich ja zu meinem Wohlbefinden, zu meiner Würde und zu meinen Träumen. Schuldgefühle kommen oft aus Erwartungen, aus Stimmen der Vergangenheit, die mir zuflüstern, ich müsse gefallen. Doch ich wähle heute eine neue Sprache: Klarheit, Ruhe, Selbstfürsorge. Jede Grenze ist ein Akt der Selbstachtung, ein Schritt hin zu Beziehungen, die auf Gleichwertigkeit, Ehrlichkeit und Vertrauen basieren. Wenn ich mich frage, ob ich zu streng oder zu emotional bin, erinnere ich mich daran, dass Authentizität stärker ist als Zustimmung. Die Schuld verschwindet, wenn ich mich erinnere, dass Nein auch Vergebung ist – Vergebung von mir selbst, wenn ich merke, dass ich unbeabsichtigt zu weit gegangen bin, und Vergebung von anderen, die lernen, meine Grenzen zu respektieren. Heute wähle ich Mut statt Schuld, Klarheit statt Leugnung, Raum statt Überanstrengung. Meine Grenzen schützen mich, sie geben mir Freiheit, Liebe und echte Verbindung. Und mit jedem Klarstellen meiner Bedürfnisse zeige ich mir selbst: Du bist wichtig. Du bist genug. Du bist es wert, gehört zu werden.

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